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Um die Motorräder reisetauglich zu machen, haben wir einiges
umgebaut:
Honda Transalp, Baujahr 1996
- MRATourenscheibe
- White Power Federbein
- Alphatechnik Tieferlegungssatz über Umlenkung
- Acerbis Griffschalen mit Spoiler
- Oxford mehrstufige Griffheizung
- Spiegler Stahlflex-Bremsleitung
- Brembo Bremsscheibe
- SW Motech Sturzbügel
- SW Motech Alu-Motorschutz
- Hepco & Becker Kofferträger
- Scottoiler
- M+S Starter- und Ladesteckdose
- Tesch 4 Alukoffer mit Touratech Anbausatz
- Sigma Fahrradtacho BC 800
- R+R Ölthermometer
- Schnellverschlüsse für
Benzinschläuche
- Scheinwerfergitter für Suzuki DR 650
- SW Motech Werkzeugbox
Honda Africa Twin, EZ 2003
- SW Motech Werkzeugbox
- MRA Vario Screen Scheibe
- ABMStahlflex Bremsleitung
- Touratech Makrolon Scheinwerferschutz
- Acerbis Griffschalen mit Spoiler
- Oxford mehrstufige Griffheizung
-
Touratech 43 Liter Tank
- Schnellverschlüsse für
Benzinschläuche
- Touratech Sturzbügel (für 43 Liter Tank)
- M+S Starter- und Ladesteckdose
- Touratech Zigarettenanzünder-Steckdose
- Honda Hauptständer
- Wilbers Federbein
- Touratech Kofferträger
- Scottoiler
- Tesch 4 Alukoffer mit Touratech
Anbausatz
- Kleinere Blinker
- African Queens
Gepäckträger
- Umgepolsterte Sitzbank von Jungbluth
- Touratech GPS Halterung Garmin V
- R+R Ölthermometer.
In die Honda
Transalp verpflanzten wir das Federbein von Axels alter Transalp, die Twin erhielt eines von Wilbers. Auf
Grund des hohen Zuladegewichts erwies sich dieser Umbau als sinnvoll, weil die
Motorräder dadurch stabiler fahren.
Wir montierten Griffschalen mit Spoilern, um die Hebel bei einem Sturz zu schützen.
Die Kofferträger von
Touratech sind unseres Erachtens nach die stabilsten Serienkofferträger, die es
auf dem Markt gibt. Seinerzeit gab es für die Transalp keine von dieser Marke, daher griffen
wir auf die Hepco&Becker Träger zurück. Sie müssen unterwegs hin und wieder Stürze
aushalten und wir sind erstaunt, was sie so weggestecken.
An
beide Maschinen brachten wir eine Starter- und Ladesteckdose an, um die
Motorräder unterwegs bei leerer Batterie einfacher überbrücken zu können. Dazu
wird ein passendes Kabel benötigt und macht nur Sinn, wenn beide Motorräder mit
dieser Steckdose ausgerüstet sind. Praktischerweise können wir so auch während
der Fahrt mit einem Adapter und Ladegerät Akkus aufladen oder sie beim Zelten
als Stromquelle benutzen.
Nach
langer Recherche entschieden wir uns für die Tesch 4 Alukoffer. Sie gehören zu
den stabileren ihrer Art, nicht nur wegen der Wandstärke von 2 mm, sondern auch,
weil sie an den Kanten komplett verschweißt sind. Außerdem haben sie außen und
vorne abgeschrägte Kanten, die in Kurven und für die Füße mehr Bewegungsfreiheit
ermöglichen. Wir wollen keine besondere Werbung für ihn machen, aber die Koffer
haben sich auf Reisen bewährt. Wer mehr über Alukoffer wissen möchte, dem
können wir nur die Seite von Carlo empfehlen. Als Halterungen haben wir den Anbausatz von
Touratech gewählt, damit lassen sich die Koffer schnell und unkompliziert
abnehmen und anbringen.
Die Twin bekam
einen passenden Scheinwerferschutz aus Makrolon, für die Transalp haben wir ein
Lampenschutzgitter zurechtgebogen und mit doppelseitigem Klebeband befestigt.
Hält auch.
Für das "Bordwerkzeug" wollten wir zunächst ein
Abflussrohr aus dem Baumarkt benutzen. Aber wir hatten Bedenken, dass das
Material unterwegs auf den Pisten nicht halten würde. So entschieden wir uns
kurzer Hand für Aluminiumwerkzeugboxen, die wir an den Motorschutz anschraubten.
Für die Twin bietet African Queens ebenfalls eine Aluwerkzeugbox an, die ist
auch größer, dafür aber auch um ein vielfaches teurer. Das einzige, was nicht in
unsere Werkzeugboxen passt, sind die 30 cm langen Montierhebel. Alles andere
kann gut verstaut werden.
Die Transalp bekam noch einen SW Motech
Sturzbügel. Er erschien uns als sehr stabil und das können wir nach praktischen
Tests nur bestätigen.
Da die Transalp serienmäßig nur einen
Kunststoff-Motorschutz besitzt, entschieden wir uns für einen Aluschutz. Dieser
war jedoch etwas schwierig zu montieren, mittlerweile gibt es aber eine Montageanleitung dazu.
Für
Angelas kurze Beine wurde das Motorrad über die Umlenkung tiefergelegt. Damit
bekam sie einen sichereren Halt. Mit dem Umbau musste der Seitenständer gekürzt
werden, eine Gewindestange wurde zwischen die gekürzten Teile gesetzt. Unterwegs
ließen wir (vom einzigen Aluminiumschiffsschraubenschweißer Patagoniens) auf den
Seitenständer ein Winkeleisen schweißen, weil die Gewindestange unter dem
Gewicht nachgegeben hatte. Aufgrund der Tieferlegung konnte kein serienmäßiger
Hautständer angebaut werden.
Die Twin bekam einen 43 Liter Tank aus Polyamid. Damit wurde sie zur
mobilen Tankstelle erklärt. Über die Schnellverschlüsse können wir Sprit für die Transalp abzapfen und unseren Benzinkocher
nachfüllen. Der Tank hält nach Praxistests auch bei schlechten Benzinqualitäten
mit hohem Alkoholanteil dicht, wie er in verschiedenen Ländern üblich ist (z.B.
Brasilien).
Wie die meisten Twinfahrer hat auch Axel festgestellt, dass
die Original Sitzbank eine Katastrophe ist. Nach exakt 2 Stunden möchte man nie
wieder auf dieses Motorrad steigen. Jungbluth musste herhalten. In kürzester
Zeit und auf unkomplizierte Weise hat er eine bequeme Sitzbank umgepolstert und
diese dann in einer zweiten Runde kostenlos auf Axels Wünsche angepasst.
Der Original Kunststoffgepäckträger erschien Axel nicht stabil genug.
Also musste einer aus Aluminium her. Er hat praktische Bohrungen und Griffe
zum Verzurren des Gepäcks.
Zum guten Schluss haben wir noch die Fußrastengummis
demontiert. Unter den Gummis beider Motorräder verstecken sich gezackte
Fußrasten, die im Gelände einen sichereren Halt bieten.
Auf unseren Reisen sind wir mit Continental TKC 80 gut zurecht gekommen. Unterwegs haben wir Reifen von Maxxis C 6006 gekauft. Sie sind gut auf
Asphalt und sehr gut im Gelände, haben allerdings nicht den passenden
Geschwindigkeits-Index (P). Doch das ist außerhalb Deutschlands kein Problem.
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